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Das Projekt - Wer wir sind  
   

Schule der Vielfalt - Schule ohne Homophobie ist in NRW ein Kooperationsprojekt von:

der Landeskoordination der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben und Schwule im RUBICON (Sozialwerk für Lesben und Schwule e.V.), SchLAu NRW, der Rosa Strippe e.V. sowie des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein Westfalen.

Die Fachberatungsstelle von Schule der Vielfalt ist angesiedelt bei der Bezirksregierung Köln.


Die Landeskoordination der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben und Schwule in NRW ist eine vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter geförderte Fachstelle mit Sitz im RUBICON/ Sozialwerk e.V. in Köln. Sie informiert über Diskriminierung, Gewalt und häusliche Gewalt im Hinblick auf Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans*Menschen, führt themenspezifische Fachveranstaltungen und Fortbildungen durch, entwickelt Beratungsangebote für Betorffene weiter, initiiert Präventionsprojekte und hat die Aufgabe, das Thema "Gewalt gegen Lesben und Schwule" in Opferhilfe, Opferschutz und Prävention strukturell zu verankern. Träger der Landeskoordination ist das Sozialwerk für Lesben und Schwule e.V., anerkannter Träger der freien Jugendhilfe nach §75 KJHG. www.vielfalt-statt-gewalt.de


SchLAu steht für Schwul Lesbisch Bi Trans*-Aufklärung in NRW. Die derzeit sechzehn SchLAu Aufklärungsteams in NRW leisten Aufklärung, Sensibilisierung und politische Bildung zu geschlechtlicher Vielfalt und sexueller Orientierung. Ziel der ehrenamtlich durchgeführten Workshops mit Jugendlichen (ca. 12 bis 20 Jahre) ist der Abbau von Klischees und Vorurteilen gegenüber Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Trans*. Zentrale Methode in jedem Workshop ist eine biografische Runde, in der die Jugendlichen den SchLAu-Aufklärer_innen Fragen zu Coming-out und persönlichen Erfahrungen stellen können. Typische Fragen lauten etwa: „Wie hast du von deinem Lesbisch- oder Schwulsein gemerkt?“; „Was haben deine Eltern gesagt?“, „Wärst du lieber hetero?“. Diese Fragen werden aus der persönlichen Erfahrung der Aufklärer_innen heraus beantwortet. So gelingt es, ein vielfältiges Bild von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans* zu zeigen. Träger des Projekts ist das Schwule Netzwerk NRW e.V., das als Träger der freien Jugendhilfe gemäß § 75 SGB VIII anerkannt ist. www.schlau-nrw.de

Der gemeinnützige Verein Rosa Strippe befasst sich mit den individuellen und gesellschaftlichen Problemen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*Personen und Intersexuellen und leistet ihnen Hilfestellungen zur Lösung ihrer Probleme. Sein Ziel ist, über die bestehenden Vorurteile und Diskriminierungen aufgrund der sexuellen oder geschlechtlichen Identität aufzuklären und diese abzubauen. Der Verein unterhält in Bochum eine psychosoziale Beratungsstelle, sowie ein Jugendhilfeangebot und ist Träger von SchLAu Bochum (Schwul Lesbische Bi Trans* Aufklärung). Seit 1997 ist die Rosa Strippe e.V. anerkannter Träger der freien Jugendhilfe nach §75 KJHG. www.rosastrippe.de

Den Rahmen für die Kooperation des NRW-Schulministeriums bildet der Aktionsplan der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen "für Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt - gegen Homo- und Transphobie".

www.schulministerium.nrw.de

Die o.g. Kooperationspartner von Schule der Vielfalt freuen sich, wenn Sie auch die NRW-Kampagne besuchen: „Nur Respekt Wirkt - Kampagne zur Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt - gegen Homo- und Transphobie“.

www.andersundgleich-nrw.de