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Homosexualität bei Thomas Mann  

Zusammenfassung
Fach Deutsch
Stufe ab Klasse 9/10 Zeit eine Stunde im Rahmen der Lektüre von „Tod in Venedig“ von Thomas Mann
Schlagworte Homoerotik, Homosexualität, Jahrhundertwende, Schriftsteller
Überblick Über den Inhalt Anhand von Arbeitsbögen, in denen Zeitgenossen von Thomas Mann zu dessen Werk zitiert werden, erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie Anfang des 20. Jahrhunderts mit dem Thema Homosexualität umgegangen wurde. Im Unterrichtsgespräch werden die eigenen Lektüreeindrücke dazu in Beziehung gesetzt.
Ziele Die Schülerinnen und Schüler vergleichen ihre eigenen Lektüreeindrücke mit denen von Zeitgenossen und stellen fest, dass die Thematisierung homoerotischen Begehrens damals als sehr viel weniger explizit empfunden wurde als heute.

Sie erkennen das Bedürfnis zeitgenössischer Rezipienten, einen der berühmtesten deutschen Schriftsteller vom „Stigma“ der Homosexualität fernzuhalten. Sie diskutieren, welche Intention sich mit diesem Bedürfnis verbindet und weshalb es heutigen Rezipienten leichter fällt anzuerkennen, dass Thomas Mann homoerotische Neigungen hatte.
Quelle Lesbische und schwule Lebensweisen. Handreichung für die weiterführenden Schulen (2. Auflage 2008): Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) (Hg.), S. 75, 76
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