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Wie entsteht Lesbischsein und warum werden manche Männer schwul?  

Anleitung
Je nach Größe der Lerngruppe werden so viele Thesen ausgewählt, dass jeweils 3-4 Schülerinnen und Schüler über eine These diskutieren (siehe Kopiervorlage / Arbeitsmaterialien). Die Einteilung der Gruppen kann z. B. durch Abzählen erfolgen.

In Einzelarbeit geht die Klasse alle Thesen durch und bewertet diese mit kurzer Begründung.

Jede Gruppe vergleicht ihre Einschätzungen, diskutiert dann über eine ihnen zugeteilte These und findet ggf. ein Kompromissurteil.

Die Gruppen präsentieren nacheinander ihr Urteil mit einer kurzen Begründung.
Danach findet eine Diskussion im Plenum statt.

Hinweise:
Die zentrale Information dieser Stunde muss sein, dass die Wissenschaft keine überzeugende Erklärung für Homosexualität hat. Homosexualität ist offenbar eine natürliche Variante der Sexualität wie Heterosexualität auch. In der abschließenden Diskussion wird es sicherlich auch Schülerinnen und Schüler geben, die auf einer anderen Meinung beharren, auch wenn sich gegen jede monokausale Erklärung mit Fakten argumentieren lässt. Dies liegt im Wesen von Vorurteilen.

In die noch freien Felder der Kopiervorlage können neben den unten stehenden noch eigene Aussagen durch die Lehrerin bzw. den Lehrer eingebracht werden. Dabei sollte jedoch darauf geachtet werden, dass nicht nur zugespitzte, sondern auch ernsthaft diskutierbare oder sogar unstrittige Aussagen Platz finden.

Wichtig ist außerdem, der Klasse die Problematik von wissenschaftlicher Ursachenforschung nahe zu bringen: Wie Beispiele aus der Geschichte belegen, ist auch Ursachenforschung selten zweckfrei; oft impliziert die Suche nach einer Ursache den Wunsch, ein Phänomen zu beseitigen.
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