Das Projekt      Homophobie      aktiv in der Öffentlichkeit      aktiv in den Schulen      Unterricht und Projekte

Sachliteratur | Unterrichtsmaterial | Medien | Ideenkoffer | SchLAu-Workshops
   
Rollenspiele gegen Vorurteile  

Anleitung
Die Schülerinnen und Schüler bilden Gruppen zu zwei, drei und vier Personen und bekommen Situationen und Rollenzuweisungen per Kopiervorlage (siehe pdf-Datei zum download) zugewiesen oder einigen sich in der Gruppe, wie die Rollen verteilt werden.
Die Rollenspiele können auch als vorher geprobte Szenen durchgeführt werden.

Im Anschluss an das Rollenspiel erfolgt ein Auswertungsgespräch. Dabei sollte es immer auch um eventuelle Klischees bei der Darstellung der Lesben bzw. Schwulen in den einzelnen Rollenspielen gehen.

Hinweise:
Bei allen drei vorgestellten Rollenspielen stellt sich die Frage, ob Jungen immer Jungen/Männer bzw. Mädchen immer Mädchen/Frauen spielen sollten oder ob es auch zum Geschlechtertausch kommen kann. Grundsätzlich ist beides möglich und je nach den Gegebenheiten auch sinnvoll.

Wenn Jungen Mädchen spielen oder umgekehrt, bekommt das Rollenspiel dadurch eine weitere Ebene, die es in der Auswertung zu berücksichtigen gilt.

Möglicherweise ist ein Geschlechtertausch ergiebig, was Stereotypen angeht, bietet aber auch eine geringere Identifikationsnotwendigkeit und daher auch eine geringere Chance für einen wirklichen Perspektivenwechsel. Die Rollenkarten der Rollenspiele 1 und 3 sind jeweils so geschrieben, dass das Geschlecht noch nicht festgelegt ist. Darüber entscheiden die Lehrerin bzw. der Lehrer oder die Schülerinnen und Schüler selbst.

Grundsätzlich sollten Rollenspiele freiwillig erfolgen. Da in drei der vier Rollenspiele Lesben bzw. Schwule auftreten, sollte die Rollenverteilung unter den Freiwilligen per Los erfolgen, um keine Schülerin/keinen Schüler unter Rechtfertigungsdruck zu setzen.
Nach oben