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Ich bin schwul und das ist auch gut so! - Berühmte Lesben und Schwule  

Anleitung
Die Lehrerin bzw. der Lehrer fragt: Was wisst ihr über Alexander den Großen?
Die Antworten werden gesammelt. Falls nicht genannt wird, dass er schwul war, fügt die Lehrerin bzw. der Lehrer dies hinzu und ergänzt: Auch viele andere Prominente sind lesbisch, schwul oder bisexuell.
Das Arbeitsblatt wird verteilt und als Hausaufgabe gegeben.
In der folgenden Schulstunde werden die Ergebnisse in der Klasse zusammengetragen und vorgestellt.

Hinweise:
Manche Sexualpädagoginnen/Sozialpädagogen und Historikerinnen/Historiker geben zu bedenken: Da die Kategorien lesbisch/schwul als Identitätsbeschreibungen erstmals im späten 19. Jahrhundert verwendet wurden, ist die Einordnung einer historischen Figur in diese Kategorien unkorrekt, denn sie kann als eine Form der Vereinnahmung betrachtet werden. So wissen wir beispielsweise nicht, ob Alexander der Große seine Liebe zu Hephaistion (deren homoerotische Natur auch von modernen Historikern z. T. bestritten wird) als schwul bezeichnet hätte, wenn er über diesen Begriff verfügt hätte.
Diese Bedenken werden durch die Bedeutung relativiert, die das Wissen über bekannte historische Personen mit gleichgeschlechtlichen Lebenserfahrungen haben kann. Die Problematik des Vorgehens könnte im Unterricht thematisiert werden.
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