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Wenn ich  

Anleitung
Die Schülerinnen und Schüler erhalten den Arbeitsbogen und bearbeiten ihn. Sie tauschen sich zu zweit über ihre Meinungen aus.

Auf den Fußboden der Klasse oder des Flures wird eine Strecke von etwa fünf Metern gezeichnet. Auf den einen Endpunkt der Strecke wird das Schild „… ist in Ordnung“ und auf den anderen das Schild „… ist nicht in Ordnung“ gelegt.
Die Lehrkraft liest vor: „Wenn ich auf der Straße einen Jungen und ein Mädchen sehe, die sich küssen, denke ich …“

Die Schülerinnen und Schüler positionieren sich auf der Strecke, je nachdem, welche Einstellung sie zu dem Küssen auf der Straße in dieser Situation haben, zwischen „… ist in Ordnung“ und „… ist nicht in Ordnung“.

Jeweils drei Schülerinnen bzw. Schüler, eine an dem einen Ende, eine in der Mitte und eine an dem anderen Ende der Strecke, begründen, warum sie sich auf eine bestimmte Stelle der Strecke gestellt haben. Die Schülerinnen und Schüler nehmen zur Kenntnis, dass die Meinungen über die jeweilige Situation unterschiedlich sind.

Hinweise:
Sie müssen damit rechnen, dass die gleichgeschlechtlichen Kuss-Szenen von allen Schülerinnen und Schülern der Klasse abgelehnt werden und dies evtl. sogar mit heftigen Formulierungen geschieht. Da es nicht möglich ist, homosexuellenfeindliche Einstellungen durch ein kurzes „Darüber-Sprechen“ zu ändern, darf der Arbeitsbogen nur eingesetzt werden, wenn er in eine längere Auseinandersetzung mit dem Thema Homosexualität eingebunden ist und weitere Methoden, z. B. aus dieser Handreichung, eingesetzt werden.

Unter dieser Bedingung kann der Arbeitsbogen z. B. aus dieser Handreichung, eingesetzt werden. Unter dieser Bedingung kann der Arbeitsbogen z. B. auch als Einstieg ins Thema zu einer ersten Auseinandersetzung mit den eigenen Ansichten und denen anderer über Homosexuelle führen. Außerdem kann sich die Lehrperson einen Eindruck über die Lernausgangslage der Schülerinnen und Schüler verschaffen. Weitere Schritte müssen unbedingt folgen!
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