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Gay families  

Anleitung
Da in den meisten Köpfen und Bilderbüchern nach wie vor ein heteronormatives Familienverständnis vorherrscht, in dem Mann und Frau als Bezugsgröße des familialen Zusammenlebens betrachtet werden, ist damit zu rechnen, dass unter Frage 1) von den Schülern Einwände gegen schwule und lesbische Eltern genannt werden, die vorurteilsbehaftet sind und auch in der Gesellschaft weit verbreitet sind. Entscheidend ist, dass die Befürchtungen aller wissenschaftlicher Grundlagen und empirischer Nachweise entbehren. In der Tabelle finden sich auf der linken Seite weit verbreitete Vorurteile gegen Regenbogenfamilien, rechts die Zusammenfassung aller wissenschaftlichen Studien zu den einzelnen Punkten.

Fears/ stereotypes Research findings
Development of sexual identity/ self-identification
- Development of sexual identity will be impaired among children of lesbian and gay parents
- Children brought up by lesbian mothers or by gay fathers will themselves become lesbian or gay - a number of studies reported that there are no differences between children of lesbian versus heterosexual mothers in toy preferences, activities, interests,..(9)

- there are no elevated rates of homosexuality among the offspring of lesbian or gay parents (10)

Personal development
Children in the custody of gay or lesbian parents will be more vulnerable to mental breakdown, will exhibit more behaviour problems, will be less psychologically healthy No empirical foundation (10)
Social relationships
Children living with lesbian mothers or gay fathers may be stigmatized, teased, or otherwise victimized by peers Typical patterns of development of peer relationships (11) and relationships with adults of both sexes (12)




Die Präsentation der Argumente kann im Unterrichtsgepräch erfolgen. Den Schülern sollte deutlich werden, dass sich homosexuelle Elternpaare von heterosexuellen Paaren was die elterliche Fürsorge, Unterstützung, Erziehung, Wertevermittlung u.s.w. angeht im Wesentlichen nicht unterscheiden und nicht weniger oder mehr qualifiziert dafür sind „gute“ Eltern zu sein. Auch dies wurde in zahlreichen Studien belegt (7).
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