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Was am Ende zählt (Au bout du conte)  
   

Titel Was am Ende zählt (Au bout du conte)
Genre Drama
Land Deutschland/Frankreich
Schlagwörter Weibliche Jugend ; Schwangerschaft ; Freundinnen ; Außenseiterinnen ; Deutschland
Jahr 2006
Spieldauer 104 Minuten
FSK 12
Regisseur Julia von Heinz
Drehbuch Julia von Heinz, John Quester
Schauspieler Paula Kalenberg, Marie-Luise Schramm
Inhalt Als der Ausreißerin Carla (Paula Kalenberg) beim Einsteigen in den Zug alles gestohlen wird, kommt sie beim Ganoven Ricky unter, der ihr Kost, Logis und Arbeit gegen Sex bietet. Nach der ersten Nacht lernt Carla auf Rickys Baustelle Lucie kennen, mit der sie sich anfreundet und immer mehr zusammenwächst. Von der Nacht mit Ricky ist Carla schwanger geworden. Lucie, die vom Jugendamt betreut wird, bietet an, sich selbst als die Mutter auszugeben. Lucie und Carla ziehen als Familie zusammen. Leider zieht schließlich auch noch Lucies süchtiger Bruder ein, der das Gleichgewicht empfindlich stört und sich als Parasit entpuppt. Carla will ihr Baby doch nicht Lucie überlassen. Sie zanken sich, das Baby fällt vom Tisch und erleidet Verletzungen. Lucie stiehlt das Drogengeld der Ricky-Clique und will mit Carla nach Frankreich gehen. Ob die beiden es wirklich schaffen, bleibt offen.
Analyse Zwei jugendliche Außenseiterinnen schließen sich zusammen und versuchen, das Beste aus ihrer verfahrenen Situation zu machen. Obwohl nicht ohne Brüche, erscheint doch der Zusammenhalt und die Zuneigung der beiden jungen Frauen als das Einzige, was ihnen eine glückliche Zukunft in Aussicht stellt.
Fazit Nicht ganz leichte Filmkost, die durch ihr offenes Ende jedoch anregt, die Geschichte weiterzudenken und sich auch mit herkömmlichen Wertvorstellungen von Familie auseinanderzusetzen.
Punkte 4
Materialien