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Saving Face (Saving Face)  
   

Titel Saving Face (Saving Face)
Genre Komödie, Drama
Land USA
Schlagwörter US-Chinesin ; Lesbische Liebe ; Familie ; Tabubruch ; Mutter-Tochter-Beziehung ; Lesbisches Happy End
Jahr 2004
Spieldauer 93 Minuten
FSK Keine Altersbeschränkung
Regisseur Alice Wu
Drehbuch Alice Wu
Schauspieler Michelle Krusiec, Lynn Chen, Joan Chen
Inhalt Die schüchterne US-Chinesin Wil lebt in Manhattan und arbeitet als Ärztin in einem Krankenhaus, langweilt sich auf den regelmäßigen chinesischen Feiern und verliebt sich schließlich heftig in Vivian, die Tochter ihres Chefs. Nicht nur, dass diese Liebe innerhalb der chinesischen Tradition nicht tragbar ist und Wil extrem belastet. Nein, außerdem quartiert sich plötzlich Wils Mutter bei ihr ein und ist zu allem Übel auch noch schwanger. Sie verschweigt den Kindsvater und ignoriert Wils Versuche, mit ihr über ihr Lesbischsein zu sprechen. Als Wil jedoch Vivian zu verlieren droht, schreitet ihre Mutter helfend ein, und es gibt ein Happy End.
Analyse Nicht nur das lesbische Coming-out, nicht nur das Coming-out der Mutter als schwangere und liebende Frau, sondern auch eine problematische Mutter-Tochter-Beziehung bilden den Rahmen für die Loslösungsprozesse, die trotz allem die chinesische Kultur nicht verwerfen.
Fazit Das Bestreben, chinesische Tradition und Kultur zu bewahren, scheint im krassen Gegensatz zum realen Leben der chinesisch-amerikanischen Bevölkerung zu stehen. Mit Liebe und Geduld baut der Film augenzwinkernd Brücken zwischen alter Tradition und tatsächlichem Alltag.
Punkte 4
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