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Adrian will tanzen (Adrian will tanzen)  
   

Titel Adrian will tanzen (Adrian will tanzen)
Genre Dokumentarfilm
Land Deutschland
Schlagwörter Rollenbilder ; Vater ; Sohn ; Erwachsenwerden ; Ballett
Jahr 2002
Spieldauer 30
FSK 0
Regisseur Manuel Fenn
Drehbuch Manuel Fenn
Schauspieler
Inhalt Adrian ist elf Jahre alt und hat ein ungewöhnliches Interesse - er will Ballettänzer werden. Von Spielzeugautos, Flugzeugen oder Eisenbahnen wollte Adrian nie etwas wissen, genauso wenig wie vom Fußball spielen. Stundenlang hörte er schon als kleines Kind klassische Musik und wollte nichts anderes als unbedingt tanzen lernen. In Adrians kleiner Familie, die im 14. Stock einer Berliner Plattenbausiedlung lebt, treffen zwei Welten aufeinander. Der tanzbegeisterte Adrian und sein Vater, von Beruf Baggerfahrer. All seine Versuche den Sohn für etwas Handfestes, etwas typisch "Jungenmäßiges" zu begeistern, schlugen fehl. Der Spott der Kollegen auf dem Bau "Dein Sohn, der wird doch schwul!" klingt ihm unangenehm in den Ohren. Trotzdem gab er irgendwann nach. Adrian schaffte letztes Jahr die Aufnahmeprüfung auf der Staatlichen Ballettschule in Berlin. Am Ende der Probezeit steht die Abschlussprüfung. Dann wird sich zeigen, ob Adrian weiterhin die Schule besuchen darf und ob er wie sein Vorbild "Billy Elliott" seinen Traum wahr machen kann.Der Film erzählt die Geschichte einer ungleichen Vater - Sohn - Beziehung. Er handelt von den Erwartungen der Eltern an ihre Kinder und der Kraft, die ein Kind haben muß, wenn es seinen eigenen Weg gehen will.
Analyse
Fazit Zu Recht nominiert für den Adolf-Grimme Preis 2004 und Träger des "Emil 2004" - Preises für gutes Kinderfernsehen (KIKA Fassung "Adrian tanzt" aus der Reihe "Stark!").
Punkte 4
Materialien