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Beautiful Thing (Beautiful Thing)  
   

Titel Beautiful Thing (Beautiful Thing)
Genre Komödie
Land GB
Schlagwörter Großbritannien ; Coming-out ; Jugend ; Familie ; Häusliche Gewalt
Jahr 1996
Spieldauer 90 Minuten
FSK 12
Regisseur Hettie Macdonald
Drehbuch Jonathan Harvey
Schauspieler Linda Henry, Meera Syal, Glen Berry, Martin Walsh, Steven M. Martin, Scott Neal, Tameka Empson, Ben Daniels
Inhalt Thamesmead, eine Hochhaussiedlung nahe London: Jamie (Glen Berry) versucht, sein Schwulsein zu verbergen, wird aber von seinen Mitschülern bei jeder Gelegenheit schikaniert. Jamie hat ein Auge auf seinen Klassenkameraden Ste (Scott Neal) geworfen. Als wenn dies nicht schon genug wäre, muss er sich mit seiner alleinerziehenden Mutter Sandra (Linda Henry), die insgeheim an ihren Plänen arbeitet, einen eigenen Pub zu eröffnen und deren Liebhabern, auseinandersetzen. Neben ihnen wohnt Leah (Tameka Empson), die der Schule verwiesen wurde und nun ihre Zeit damit verbringt, Mama Cass-Platten zu hören. Auf derselben Etage wohnt Ste, der eines Abends von seinem Bruder und dem alkoholabhängigen Vater zusammengeschlagen wird. Sandra nimmt sich seiner an und gewährt ihm Unterschlupf. Da es kein weiteres Bett gibt, muss Jamie seines mit Ste teilen; die beiden verbringen ihre erste Nacht miteinander. Daran schließt sich eine herzergreifende Romanze zweier verliebter Jungs an – mit allen Höhen und Tiefen.
Analyse Hettie MacDonald gelingt nicht zuletzt wegen der Filmmusik und den Songs der Band, „The Mamas and the Papas“, ein „feel-good movie“, in dem ernste Krisen des Erwachsenwerdens eine glückliche Wendung erfahren. Und es zeigt, dass ein Coming out auch in sog. „Problemfamilien“ nicht tragisch sein muss.
Fazit Eine freche, schwule Liebesgeschichte inklusive märchenhaftem Happy End und deftigem, britischem Humor.
Punkte 5
Materialien